Image is not available
Image is not available
Image is not available
Image is not available
previous arrow
next arrow
Slider

News

Oktober 2017: US-Delegation besucht deutsche Ausbildungsbetriebe und Bildungseinrichtungen der Region - Initiative von Doris Barnett (MdB)

Auch in den USA ist man mittlerweile auf eine typisch deutsche Errungenschaft aufmerksam geworden, die eine der Voraussetzungen für die hohe Qualität deutscher Produkte und deren Exporterfolg ist: unser System der dualen Ausbildung. Aus diesem Grund hat Doris Barnett (MdB) zusammen mit dem Auswärtigen Amt und dem  VFBB Speyer das Projekt einer Bildungspartnerschaft in Los Angeles gestartet. Dort wurde vom VFBB die Non-Profit-Organisation DIAG-USA gegründet, die eng mit verschiedenen Community Colleges und Unternehmen zusammenarbeitet. Basierend auf den vorhandenen Strukturen in den USA werden im Rahmen eines Pilotprojektes deutsche Ausbildungsinhalte vermittelt. Am 23. bis 26. Oktober 2017 war der Geschäftsführer der DIAG-USA, Herrn Matthew Martinez sowie dessen Mitarbeiterin, Frau Miriam Farnbauer, und Frau Joan Samuels, die das Projekt in einer Kooperation begleitet, in Deutschland zu Besuch. Zusammen mit dieser US-Delegation besuchten Doris Barnett (MdB) und Verantwortliche des Unternehmensverbundes VFBB | GABIS | DIAG verschiedene Ausbildungsbetriebe und Bildungseinrichtungen der Region, die Einblicke in Theorie und Praxis der dualen Ausbildung ermöglichten:

Einkaufsmöglichkeit für kleines Geld bieten, Arbeitsplätze schaffen, Menschen am Arbeitsmarkt integrieren

Ludwigshafen, 21.9.2017: Er sieht sich selbst als leistungsfähigen und kreativen Mitarbeiter, der auf vielfältige berufliche Erfahrungen zurückblickt, spricht verschiedene Sprachen, hat jahrelang in Schweden gearbeitet. Als Schmerzpatient weiß Manfred Breidenbach aber auch, dass er sich zurückziehen muss und für mehrere Wochen ausfallen kann, wenn Schmerzattacken kommen. „Dafür haben die meisten Arbeitgeber wenig Verständnis“, berichtet der 49-Jährige über seine Erfahrungen. Seit Kurzem nimmt er am Projekt schwer-begabt teil. Auf unsere Frage, was ihm das Projekt bringe, berichtete er, durch die Coachings eine bessere Selbstreflektion zu erlangen. Denn die Sichtweisen Anderer stimmten oft  nicht mit den eigenen überein.

Christian Heckmeier schließt Umschulung zum Industriemechaniker als einer der Besten ab - Zusammenhalt der Klasse wichtig für die Motivation - Unbefristeter Arbeitsvertrag dank überzeugender Leistung

„Am Anfang musste ich erst wieder Lernen lernen“, erklärt Christian Heckmeier. „Ich bin mit mittleren Leistungen eingestiegen und konnte mich stetig steigern.“ Während der gesamten Umschulung zeigte er konstant gute Leistung und war durchgängig  einer der Besten seiner Klasse. „Zweifel hatte ich nie, aber zwischendurch fragt man sich schon, ob man das alles schafft“, gibt er zu. Die 13 Umschüler haben zusammengehalten. „Das war eine gute Gruppe, wir haben uns immer gegenseitig geholfen - bis jetzt.“

Teil 1 der Prüfung zum Industriemechaniker hatte er im September 2016 mit Gesamtnote sehr gut bestanden. Als wir mit ihm sprachen stand die Notenbekanntgabe der Abschlussprüfung kurz bevor – er hatte ein gutes Gefühl. Bei der Abschlussveranstaltung am 30.6.2017 hielt er schließlich seinen Facharbeiterbrief in Händen und geht nun mit einem Einser-Ergebnis (94%) an den Arbeitsmarkt. Dicht gefolgt von Kollege Alexander Steinbrenner, der die Prüfung ebenfalls mit Note eins (92 %) abschloss. In der Ausbildungswerkstatt der PFW Aerospace habe er sich genauso wohl gefühlt wie in den zwei Praktikumsphasen, die er in der Schlosserei eines international tätigen Unternehmens der Automobilindustrie absolviert hat. Heckmeier selbst bezeichnet sich als „ruhiger Typ“. VFBB-Ansprechpartner Jörg Martin kennt ihn seit Umschulungsbeginn und kann das bestätigen: „Das sagen auch die Ausbilder im Betrieb. Herr Heckmeier arbeitete immer ruhig und konzentriert, brachte konstant gute Leistungen. Seine Beurteilungen waren immer sehr gut.“

„Herr Heckmeier ist den idealen Weg gegangen“, erklärt Mathias Katz, auch beim VFBB als Betreuer für die Umschüler zuständig. „Er hat sich im Praktikumsbetrieb gut präsentiert und  konnte mit seinen Leistungen überzeugen. Jetzt wird er als Facharbeiter übernommen, das ist ein nahtloser Übergang.“  Obwohl es im Unternehmen nicht üblich ist, hat Heckmeier direkt nach der Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten. „Jetzt erst mal als Facharbeiter Erfahrungen sammeln.“ So beschreibt er seine nächsten Schritte. Familie und Freunde standen immer hinter ihm und freuen sich nun über seinen Abschluss. „Später vielleicht die berufsbegleitende Technikerausbildung und dann als rechte Hand des Ingenieurs arbeiten.“

Zugang zum Pflegeberuf für Migranten

Speyer: Zwölf Personen, darunter acht Frauen und vier Männer, starteten am 29. Mai 2017 die „Grundqualifikation zur Pflegeassistenz für Migranten und Flüchtlinge“, ein Kooperationsprojekt der Diakonissen Speyer-Mannheim und des VFBB e.V. Speyer. Diakonissenvorstand Pfarrer Dr. Günter Geisthardt und Michael Wendelken, Personalentwickler im Bereich Gesundheit und Soziales, stellten das Konzept zusammen mit VFBB-Geschäftsführerin Doris Eberle am 6. Juni der Presse vor. Es verbindet den praktischen Einsatz in Einrichtungen der Diakonissen Speyer-Mannheim mit begleitendem Theorie- und Sprachunterricht beim VFBB als Vorbereitung auf den Einstieg in den Pflegeberuf oder den Bereich Hauswirtschaft. Auch vier der zwölf Teilnehmer waren nach ihrem ersten Praxiseinsatz anwesend: Diana Bayat aus Afghanistan berichtete von ihrer Tätigkeit als Hebamme im Heimatland. Sie wird die Arbeit auf der Geburtshilfestation des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses kennenlernen. Haj Setaifi Raneem und Mustafa Esleem aus Syrien sowie Nuria Santamaria aus Spanien berichteten von Pflegeerfahrungen mit Angehörigen in ihren Heimatländern. Sie werden im Seniorenzentrum ‚Haus am Germansberg‘ Erfahrungen sammeln.

„Wir möchten damit unserer sozialen Verantwortung gerecht werden, gleichzeitig Menschen mit Migrationshintergrund eine Perspektive eröffnen und ihnen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen“, erklärte Geisthardt. Personalentwickler Wendelken sieht das Projekt als ein Weg von vielen, um die „Herausforderung Fachkräftebedarf“ im Bereich Kranken- und Altenpflege in Zukunft zu bewältigen.

Gerd Rheude nach 9-jähriger Amtszeit als erster Vorsitzender verabschiedet - Reinhard Reibsch übernimmt VFBB-Vorsitz

Am Donnerstag, den 11. Mai 2017 hatte der VFBB e. V. seine Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung mit Neuwahlen geladen, die turnusmäßig alle drei Jahre stattfindet.

Reinhard Reibsch wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt und übernimmt somit die Führung des Vereins. Mehrheitlich konnte er sich gegenüber seinem Mitbewerber Günter Hoetzl (1. Bevollmächtigter IG Metall Ludwigshafen-Frankenthal) durchsetzen. Reibsch war zuletzt als Generalsekretär der Europäischen Föderation der Bergbau-Chemie- und Energiegewerkschaften in Brüssel tätig (von 2000 bis 2011). Seit 2011 ist der 65-jährige im Ruhestand.

Doris Barnett (MdB) wurde in ihrem Amt als zweite Vorsitzende mehrheitlich bestätigt. Auch die drei bisherigen Beisitzer, Vera Priebe-Zehe (Speyerer Unternehmerin), Manfred Scharfenberger (Bürgermeister VG Römerberg-Dudenhofen) und Peter Goldschmidt (Bürgermeister Schwegenheim), bleiben aufgrund des mehrheitlichen Wahlergebnisses im Amt.

Als Kassenprüfer wurden Gustav Adlhoch und Karl-Adolf Fischer einstimmig gewählt.

Sieben Beiräte stehen dem Verein beratend zur Seite. Von den bisherigen Beiratsmitgliedern wurden Bürgermeisterin Monika Kabs, Karl-Adolf Fischer und Karl Feldmann (Vorsitzender der Personalkommission Daimler Wörth) im Amt bestätigt. Hermann Genz (Stadt Mannheim), Michael Hemmerich (DGB-Stadtverband Speyer), Thomas Eschbach (Betriebsseelsorge Bistum Speyer) und Melanie Ruge (VFBB) kommen als neu gewählte Beiratsmitglieder dazu.

Übersicht der Wahlergebnisse der VFBB-Mitgliederversammlung vom 11. Mai 2017:

 

Seite 9 von 18

logo bundesagentur fuer arbeitlogo jobcenterlogo bundesministerium fuer arbeit und sozialeslogo ministerium fuer soziales arbeit gesundheit und demokratielogo europaeischer sozialfond fuer deutschlandlogo europaeische unionlogo stadt speyer