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Mein schönstes deutsches Wort

Mittwoch, 04 Juli 2018

"Welches ist Ihr Lieblingswort in der deutschen Sprache und warum?" Diese Frage haben wir Sprachschülern unseres C1-Kurses gestellt. Hier eine Auswahl der Antworten im Original-Wortlaut:

Bauchgefühl. Das Wort beinhaltet eine Kombination von zwei verschiedenen Wörtern. Das kann nicht in vielen Sprachen sein. Das Wort hat eine idiomatische Bedeutung, die mit gut feeling und Instinkt zu tun hat. Es wird gesagt, dass man über viele Kenntnisse das Bauchgefühl hat, dann kann man alles gut schaffen. Leider habe ich kein Wort in meiner Muttersprache, das ähnliche Bedeutung hat.
Ahmad Nasser aus Syrien
Die Verabredung. Ich habe dieses Wort ausgewählt weil öfter "date" benutzt wird. Während Gesprächen mit meinen deutschen Bekannte habe ich bemerkt, dass ich nicht weiß, wie ich kann das in Deutsch sagen. Verabredung ist einfach Zusammensein und erinnern an nette Momente mit meine Freunde. In meiner Muttersprache gibt Wort mit ähnlicher Bedeutung, aber in vielen Ländern benutzt man Wort "date" oder "Rendezvous".
Angelika Popek-Szewczyk aus Polen
Mama. Mein Lieblingswort ist das Wort "Mama". Dieses Wort klingt in allen Sprachen gleich. Das ist das allererste Wort im Leben eines Kindes. Was könnte teuerer und wärmer sein als ein Geliebter? Mama - der wertvollste Schatz im Leben eines Kindes. Wenn ich dieses Wort in irgendeiner Sprache höre, es ruft die besten Gefühle in mir hervor: Liebe, Wärme, Familie und Unterstützung. In meiner Muttersprache klingt dieses Wort und wird gleich geschrieben wie auf Deutsch. Also braucht man nicht viel Mühe, um ihm daran zu erinnern.
Kseniya Rodionov aus Weißrussland
Die Freiheit. Das Wort "Freiheit" ist nicht nur auf deutsche Sprache sondern auch auf alle Sprache das schönste Wort der Welt. Die Menschen haben immer für ihre Freiheit und viele Menschen sind auch deswegen gestorben, aber Freiheit stirbt nicht. Solange sind die Menschen abhängig von ihrer Gewohnheit und Religion und Erziehungen, können sie nicht frei denken. Freies Leben braucht einen neuen Blick von Menschen auf alles, was es in der Welt gibt. Das Leben ohne Freiheit bedeutet gar nichts für mich. Das bedeutet für mich, dass alle Menschen sollen frei leben und Privatsphäre der anderen Menschen respektieren. Es gibt das Wort "Freiheit" auf persische Sprache. Aber es hat keine Definition, weil niemand sich in Iran frei fühlen kann.
Morteza Dastan aus Iran
Deutschland. Weil Deutschland mir geholfen hat und mir die Möglichkeit gegeben hat, um die Sprache zu lernen. Als ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich erstes Mal dieses Wort gelernt. Dieses Wort für mich bedeutet die Freiheit und die Menschheit.
Ahmad Weis aus Syrien

Gleich zwei Gründe zum Feiern hatte der B1-Sprachkurs am 15. Juni: Den letzten Kurstag vor der Prüfung und das Zuckerfest oder „Id al-Fitr“ – wie es in der arabischen Sprache heißt. Das Ende des Fastenmonats Ramadan.

Beim gemeinsamen Lernen haben sich die Teilnehmenden kennengelernt und angefreundet, deshalb wollten sie auch das Zuckerfest zusammen feiern. Sie brachten alle Speisen und Getränke mit, überwiegend Süßigkeiten, Eis, selbstgemachtes Gebäck und Kuchen. Daher wird auch der Name „Zuckerfest“ abgeleitet. Im VFBB-Unterrichtsraum war der Tisch reich gedeckt. „Īd mubārak“ wünschten sie sich gegenseitig, was so viel bedeutet wie „gesegnetes Fest“. Zusammen mit einem Blumenstrauß ging dieser Wunsch auch an Kristina Margaryan (Bild Mitte), die die Gruppe unterrichtet hat.

Viele der Anwesenden kommen aus verschiedenen Nationen, sie erzählten von drei Nationalfeiertagen in ihrer Heimat und kleinen Unterschieden der landestypischen Traditionen und Speisen. Ähnlich dem Weihnachtsfest in Deutschland kleidet man sich festlich, man geht morgens zum Beten in die Moschee und spricht Glückwünsche aus. In der Speyerer Fatih-Moschee - im Nordwesten der Stadt gelegen – hatten sich die meisten von ihnen schon vor dem Unterricht getroffen. „Ich hatte keine Zeit, in die Moschee zu gehen, ich habe gebacken und für das Fest vorbereitet“, erzählt Diana Bayat, die mit ihrer Familie in Speyer lebt. In ihrer Heimat würde sie heute auch die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen auf dem Friedhof besuchen. Hier in Deutschland feiert sie mit Familie, Freunden und allen, die sie hier kennt. Dazu gehören auch VFBB-Mitarbeiter, die mit selbstgebackenen „Elefantenohren“ bewirtet wurden.
Traditionell trifft man sich am reichlich gedeckten Tisch. Vor allem Kinder werden beschenkt mit Kleidern, Geld und Spielsachen.

Nach dem Fest hieß es lernen für die B1-Prüfung, die am 22. Juni stattfand. Die Prüfungsergebnisse liegen derzeit noch nicht vor, wir hoffen jedoch, dass alle Teilnehmenden erfolgreich bestanden haben.

Mechatroniker, Einzelhandel oder irgendwas mit Medien? 

Bewerbungsphase läuft: Einstiegsqualifizierung erleichtert Berufsfindung und Ausbildungsstart

Jugendliche können sich ab sofort in Speyer, Ludwigshafen, Landau oder Germersheim für 'Rückenwind' bewerben und somit ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz im nächsten Jahr sichern. "Manche Jugendliche sind sich ihrer persönlichen Stärken noch nicht bewusst und haben deshalb auch keine Vorstellung, welcher Beruf der richtige ist. Genau da setzen wir mit unserem Projekt 'Rückenwind' an", erklärt Michael Fehn, der Jugendliche seit 2009 auf ihrem Weg in eine Ausbildung begleitet. 

Gezielte Förderung ermöglicht Ausbildung
"Wir wissen, dass ein Zeugnis nicht alles über einen jungen Menschen aussagt. Aber schlechte Noten können den direkten Weg in eine Ausbildung verhindern", so VFBB-Geschäftsführerin Doris Eberle, die das Projekt 2009 zusammen mit der GABIS GmbH (Partner im Unternehmensverbund) ins Leben gerufen hat. "Mit der richtigen Förderung kann ein Jugendlicher jedoch zum engagierten Azubi werden - vorausgesetzt er ist motiviert", so Eberle weiter. Ein siebenköpfiges Team begleitet den Berufseinstieg junger Menschen im Raum Speyer, Ludwigshafen, Landau und Germersheim. Dabei agieren die erfahrenen Einstiegsbegleiter als Profiler, Coach, Lehrer und Ausbildungsvermittler.

Der Weg zu "Rückenwind"
"Gehen Bewerbungen ein, so laden wir die Jugendlichen zunächst zum Gespräch ein, um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen", erklärt Fehn die Vorgehensweise. "Wer motiviert ist, wird in das Projekt aufgenommen." Danach erhalten Teilnehmende einen sozialversicherungspflichtigen Einstiegsqualifizierungs-Vertrag von der GABIS GmbH sowie eine monatliche Zahlung von 460 Euro für bis zu zwölf Monate. Zunächst werden im Profiling gemeinsam Interessen, Stärken und Schwächen analysiert, Bewerbungsunterlagen erstellt und anschließend nach einem geeigneten Praktikumsbetrieb gesucht, um dort den Berufsalltag zu erproben. Im Idealfall kann der Jugendliche im diesem Unternehmen auch während der Einstiegsqualifizierung arbeiten und dort - bereits fachlich vorgebildet - in die anschließende Ausbildung münden. Im begleitenden VFBB-Stützunterricht werden Kenntnisse in Deutsch, Mathe und Kommunikation aufgebaut bzw. vertieft.  Auch Flüchtlinge können teilnehmen, die Zugangsvoraussetzungen werden individuell geprüft.

Investition in die Zukunft junger Menschen - Gute Vermittlungsquote seit 2009
Das Projekt 'Rückenwind' wird beim VFBB e.V. durchgeführt und von der GABIS GmbH finanziert. "Seit 2009 haben wir jährlich zwischen 50 und 70 Jugendliche über 'Rückenwind' in eine Ausbildung gebracht", erklärt Thomas Cantzler, GABIS-Geschäftsführer. "Viele der 'Ehemaligen' sind längst als Fachkraft im Beruf angekommen. Das zeigt uns, dass es sich lohnt, in die individuelle Förderung junger Menschen zu investieren."

Kompetenzen im Unternehmensberatungs- und Integrationsservice nachhaltig gesichert

Drei Jahre lang wurde der Unternehmensberatungs- und Integrationsservice "schwer begabt" mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finanziert. Zum 31. März 2018 endete der Förderzeitraum. In einer Abschlussbroschüre wurde die dreijährige Arbeit in diesem Inklusionsprojekt umfassend dokumentiert.

Doch das Thema Inklusion geht weiter. Alle Beteiligten haben es deshalb begrüßt, dass sich der Unternehmensverbund VFBB | GABIS | DIAG für Menschen mit Behinderung engagiert und Inklusion in der Region weiterhin aktiv fördert. In allen Projekten, Maßnahmen und Aktivitäten der drei Einzelunternehmen werden Menschen mit Behinderung in besonderem Maße berücksichtigt und gemäß ihren Stärken und Fähigkeiten unterstützt, um eine nachhaltige Integration am Arbeitsmarkt zu erreichen. Die berufliche Integration ist die Basis dafür, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. 

Mit dem "Systemischen Coaching für Menschen mit Behinderung" und dem "Sozialen Entleih" wurden zwei Integrationsinstrumente geschaffen, die während des Zeitraums der öffentlichen Projektförderung bereits erfolgreich angewandt wurden und in ihrem Zusammenwirken den Weg zu inklusivem Arbeiten ebnen. Dieses erarbeitete Wissen rund um die Zielgruppe der Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt ist auch weiterhin unter www.schwer-begabt.de verfügbar. Bewährte Coachinginhalte werden angeboten, bestehende Netzwerkstrukturen gepflegt und ausgebaut und erfolgreiche Vermittlungsinstrumente nachhaltig angewandt. Viele Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar unterstützen bereits den Inklusionsgedanken. In allen Berufen und Arbeitsbereichen gibt es Menschen mit Behinderung. Diese Zielgruppe gilt es, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels für den Arbeitsmarkt zu erschließen. Unternehmen, die sich dieser Anforderung stellen, übernehmen damit gesellschaftliche Verantwortung und sichern gleichzeitig ihren Fachkräftebedarf für die Zukunft.

51 Beratungen am VFBB-Infostand

Bürgermeisterin Monika Kabs freute sich zusammen mit Veranstalter und Ausstellern über die große Resonanz bei der Berufsinformationsmesse am 19. April in der Speyerer Stadthalle. Zahlreiche Schülerinnen, Schüler und Jugendliche waren interessiert und durch ihre Lehrer gut vorbereitet, an den Ständen aktiv nach Angeboten zu fragen. Michael Fehn, Leiter des Jugendteams beim VFBB, führte zusammen mit seinen Kolleginnen Silke Kimmel, Amela Jakupovic und Lara Horn mit 51 jungen Menschen Beratungsgespräche. Dabei fragten meist Schüler der achten und neunten Klassenstufen aus Speyerer Schulen nach Tipps, wie ihr bevorstehender Berufseinstieg am besten gelingt.

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