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Wir gratulieren!

August 2018: Die Verantwortlichen des Unternehmensverbundes VFBB | GABIS | DIAG beglückwünschen 47  junge Menschen, die Anfang August mit „Rückenwind“ in ihre Ausbildung starten konnten. Je nach Eintrittsdatum hatten sie vorher bis zu 12 Monate lang ihre Fähigkeiten in einem Unternehmen unter Beweis gestellt und den Arbeitsalltag in ihrem Wunschberuf erprobt.

„Mit 'Rückenwind' unterstützen wir Jugendliche, die im normalen Bewerberverfahren keinen Ausbildungsplatz gefunden haben“, so Doris Eberle, VFBB-Geschäftsführerin, die das Projekt 2009 ins Leben gerufen hat. „Dass wir auch dieses Jahr wieder 47 junge Menschen vermitteln konnten, zeigt uns, dass wir 'Rückenwind' weiterhin brauchen.“

Ein 6-köpfiges pädagogisches VFBB-Team begleitete die Jugendlichen während dieser Zeit mit Profiling, Kompetenzfeststellung, Coaching und Stützunterricht und vermittelte sie in einen geeigneten Kooperationsbetrieb. Alle Teilnehmende erhielten ein Bruttomonatsentgelt von 460 Euro, das die GABIS GmbH finanzierte. „Mit diesem Bildungssponsoring generieren wir dringend benötigte Fachkräfte von morgen“, erklärt GABIS-Geschäftsführer Thomas Cantzler.

Jetzt anmelden und am 22. Oktober starten!

Ab 22. Oktober 2018 können Interessierte ihren Hauptschulabschluss beim VFBB in Speyer nachholen und somit ihre Berufsreife/Hauptschulabschluss erwerben. Teilnehmen können alle, die bisher noch keine Berufsreife erlangt haben oder einen ausländischen Schulabschluss haben, der in Deutschland nicht anerkannt wird. Wer die Chance nutzt, erhöht deutlich seine Chancen auf eine anschließende Ausbildung oder Qualifizierung im Wunschberuf und schafft damit die Basis dafür, seine beruflichen Ziele zu erreichen. Wer die Abschlussprüfung im Mai 2019 erfolgreich ablegt, kann zum Ausbildungsstart im August 2019 eine Ausbildungsstelle antreten. Hier der Link zu weiteren Informationen über Voraussetzungen, Unterrichtszeiten und Anmeldung.

Duale Ausbildung in USA

Freitag, 13 Juli 2018

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Elke Büdenbender und VFBB-Vorstandsmitglied Doris Barnett (MdB)  besuchen deutsch-amerikanisches Ausbildungsprogramm der DIAG USA in Los Angeles

Am 18. Juni 2018 besuchte Bundespräsident Steinmeier mit seiner Frau Elke Büdenbender das „German American Vocational Career Program“. Bundestagsabgeordnete und VFBB-Vorstandsmitglied Doris Barnett, die Initiatorin des Projekts,  begleitete ihn zusammen mit einer deutschen Delegation.

Hier geht’s zum vollständigen Artikel

Mein schönstes deutsches Wort

Mittwoch, 04 Juli 2018

"Welches ist Ihr Lieblingswort in der deutschen Sprache und warum?" Diese Frage haben wir Sprachschülern unseres C1-Kurses gestellt. Hier eine Auswahl der Antworten im Original-Wortlaut:

Bauchgefühl. Das Wort beinhaltet eine Kombination von zwei verschiedenen Wörtern. Das kann nicht in vielen Sprachen sein. Das Wort hat eine idiomatische Bedeutung, die mit gut feeling und Instinkt zu tun hat. Es wird gesagt, dass man über viele Kenntnisse das Bauchgefühl hat, dann kann man alles gut schaffen. Leider habe ich kein Wort in meiner Muttersprache, das ähnliche Bedeutung hat.
Ahmad Nasser aus Syrien
Die Verabredung. Ich habe dieses Wort ausgewählt weil öfter "date" benutzt wird. Während Gesprächen mit meinen deutschen Bekannte habe ich bemerkt, dass ich nicht weiß, wie ich kann das in Deutsch sagen. Verabredung ist einfach Zusammensein und erinnern an nette Momente mit meine Freunde. In meiner Muttersprache gibt Wort mit ähnlicher Bedeutung, aber in vielen Ländern benutzt man Wort "date" oder "Rendezvous".
Angelika Popek-Szewczyk aus Polen
Mama. Mein Lieblingswort ist das Wort "Mama". Dieses Wort klingt in allen Sprachen gleich. Das ist das allererste Wort im Leben eines Kindes. Was könnte teuerer und wärmer sein als ein Geliebter? Mama - der wertvollste Schatz im Leben eines Kindes. Wenn ich dieses Wort in irgendeiner Sprache höre, es ruft die besten Gefühle in mir hervor: Liebe, Wärme, Familie und Unterstützung. In meiner Muttersprache klingt dieses Wort und wird gleich geschrieben wie auf Deutsch. Also braucht man nicht viel Mühe, um ihm daran zu erinnern.
Kseniya Rodionov aus Weißrussland
Die Freiheit. Das Wort "Freiheit" ist nicht nur auf deutsche Sprache sondern auch auf alle Sprache das schönste Wort der Welt. Die Menschen haben immer für ihre Freiheit und viele Menschen sind auch deswegen gestorben, aber Freiheit stirbt nicht. Solange sind die Menschen abhängig von ihrer Gewohnheit und Religion und Erziehungen, können sie nicht frei denken. Freies Leben braucht einen neuen Blick von Menschen auf alles, was es in der Welt gibt. Das Leben ohne Freiheit bedeutet gar nichts für mich. Das bedeutet für mich, dass alle Menschen sollen frei leben und Privatsphäre der anderen Menschen respektieren. Es gibt das Wort "Freiheit" auf persische Sprache. Aber es hat keine Definition, weil niemand sich in Iran frei fühlen kann.
Morteza Dastan aus Iran
Deutschland. Weil Deutschland mir geholfen hat und mir die Möglichkeit gegeben hat, um die Sprache zu lernen. Als ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich erstes Mal dieses Wort gelernt. Dieses Wort für mich bedeutet die Freiheit und die Menschheit.
Ahmad Weis aus Syrien

Gleich zwei Gründe zum Feiern hatte der B1-Sprachkurs am 15. Juni: Den letzten Kurstag vor der Prüfung und das Zuckerfest oder „Id al-Fitr“ – wie es in der arabischen Sprache heißt. Das Ende des Fastenmonats Ramadan.

Beim gemeinsamen Lernen haben sich die Teilnehmenden kennengelernt und angefreundet, deshalb wollten sie auch das Zuckerfest zusammen feiern. Sie brachten alle Speisen und Getränke mit, überwiegend Süßigkeiten, Eis, selbstgemachtes Gebäck und Kuchen. Daher wird auch der Name „Zuckerfest“ abgeleitet. Im VFBB-Unterrichtsraum war der Tisch reich gedeckt. „Īd mubārak“ wünschten sie sich gegenseitig, was so viel bedeutet wie „gesegnetes Fest“. Zusammen mit einem Blumenstrauß ging dieser Wunsch auch an Kristina Margaryan (Bild Mitte), die die Gruppe unterrichtet hat.

Viele der Anwesenden kommen aus verschiedenen Nationen, sie erzählten von drei Nationalfeiertagen in ihrer Heimat und kleinen Unterschieden der landestypischen Traditionen und Speisen. Ähnlich dem Weihnachtsfest in Deutschland kleidet man sich festlich, man geht morgens zum Beten in die Moschee und spricht Glückwünsche aus. In der Speyerer Fatih-Moschee - im Nordwesten der Stadt gelegen – hatten sich die meisten von ihnen schon vor dem Unterricht getroffen. „Ich hatte keine Zeit, in die Moschee zu gehen, ich habe gebacken und für das Fest vorbereitet“, erzählt Diana Bayat, die mit ihrer Familie in Speyer lebt. In ihrer Heimat würde sie heute auch die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen auf dem Friedhof besuchen. Hier in Deutschland feiert sie mit Familie, Freunden und allen, die sie hier kennt. Dazu gehören auch VFBB-Mitarbeiter, die mit selbstgebackenen „Elefantenohren“ bewirtet wurden.
Traditionell trifft man sich am reichlich gedeckten Tisch. Vor allem Kinder werden beschenkt mit Kleidern, Geld und Spielsachen.

Nach dem Fest hieß es lernen für die B1-Prüfung, die am 22. Juni stattfand. Die Prüfungsergebnisse liegen derzeit noch nicht vor, wir hoffen jedoch, dass alle Teilnehmenden erfolgreich bestanden haben.

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